Fotostory einer Bikepacking Tour um den Bodensee am 05. und 06. Oktober 2021
Die ursprünglich geplante Route verlief über 309km und 1700hm. Diese musste aber aufgrund einer gesperrten Straße auf 269km und 1366hm gekürzt werden.
Mein Freund Marius und ich starteten um 9.00 Uhr morgens bei leichtem Regen in unserer Heimatstadt Kißlegg. Wir folgten unserer Route folgten nach Süden. Kurz hinter Wangen im Allgäu überquerten wir die Grenze zu Bayern und rollten entspannt weiter Richtung Lindau. Langsam erblickten wir den Bodensee und es hörte sogar auf zu regnen. An Nonnenhorn vorbei und durchs Eriskircher Ried hinter Langenargen führte unsere Route an Friedrichshafen vorbei, immer weiter ging es Richtung Westen.
In Meersburg begann es wieder zu regen und ich überlegte kurz ob wir nicht lieber direkt die Fähre über den See nach Konstanz nehmen sollten. Stattdessen zogen wir beide unsere Regenhosen an und steckten unsere Radbrillen in die Tasche. 
Wir kurbelten weiter... 
Vorbei an dem UNESCO Weltkulturerbe "Pfahlbauten Unteruhldingen“, den Städten Überlingen und Bodman-Ludwigshafen, unser Tagesziel in Radolfzell hatten wir fest im Visier. Wenige Kilometer vor unserem Hotel „Gasthaus Schiff“ in Moos, durchquerten wir noch durch das Naturschutzgebiet Aachmündung ganz im Westen des Bodensees. 
Ein echtes Gravel-Highlight.
Am nächsten morgen spürten wir nicht nur unsere schweren Beine, sondern auch die zwei Flaschen Wein die wir uns am Abend davor gegönnt hatten. Erstmal frühstücken und Kohlenhydrate tanken, hieß es. Danach packten wir wieder unsere Taschen und sattelten auf. Die Wetterprognose sah für den Tag besser aus als erwartet und der Wind wehte aus Westen. Das bedeutete Rückwind...
Den konnten wir für unsere Etappe mit 150km und 830hm auch gut gebrauchen.
Wir starteten ganz entspannt am Seeufer entlang Richtung Schweizer Grenze und rollten weiter Richtung Stein am Rhein. Auf der Rheinbrücke mit Blick auf die Altstadt schossen wir ein paar Fotos und wussten, dass die Hälfte der Strecke nun hinter uns lag. Die andere Hälfte aber noch vor uns. Deswegen wollten wir keine Zeit verlieren und fuhren weiter. Schön flach war es hier und mit dem Wind im Rücken spulten wir die ersten 50km bis Konstanz locker ab.
Auf dem Weg nach Romanshorn wurden die Wolken aber schlagartig dunkler und wir entschlossen uns hier Mittag zu machen. Es gab Penne all’arrabbiata und Fanta zum Trinken.
Wie sich dann herausstellte, war das Timing für die Pause genau richtig. Der Regen war nun immer 30km vor uns und die Sonne blinzelte immer wieder durch.
Wir fuhren einen entspannten 27er Schnitt, immer weiter in Richtung der österreichischen Grenze. Diese überquerten wir an der Rheinbrücke bei Höchst und ein paar Kilometer später erblickten wir schon das Rheindelta bei Fußach in Vorarlberg.
Durch Bregenz ging es nun weiter am Bodensee entlang bis Lochau. Von dort aber leider stetig bergauf. Die letzten 35km nach Hause waren richtig hart. Vor allem der letzte Anstieg...
Nach knapp 8 Std. waren wir wieder daheim und meine bis dato längste Tagestour mit 150km geschafft.

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